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Herstellung von Snus

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Alles beginnt mit dem Tabaksamen. So fängt ein Prozess an, der jetzt seit fast zweihundert Jahren immer weiter verfeinert wurde. Swedish Match verbindet traditionelles Wissen mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen um weltweit führende Qualitätsprodukte herzustellen.

Die Arbeit beginnt lange vor der Aussaat des Tabaksamens. Schon zu diesem Zeitpunkt haben sich zahlreiche Menschen mit dem Wohlbefinden des Samenkornes befasst, nicht zuletzt unsere Tabakeinkäufer. Diese kontrollieren nicht nur den eigentlichen Tabak, sondern sie inspizieren auch andere Faktoren – das vorgesehene Erdreich sowie geografische und topografische Voraussetzungen. Proben des Tabaks wie auch des Bodens werden an das Labor von Swedish Match in Stockholm zur Analyse geschickt. Woraus besteht die Erde? Welche Stoffe sind im Tabak zu finden? Lauter Fragen, denen genau nachgegangen wird.

Bevor der Tabak im Freiland ausgebracht wird, sind zertifizierte Tabaksetzlinge im Samenbett zu ziehen. Erst wenn die Pflanze eine Höhe von etwa 10 cm erreicht hat, wird sie ausgepflanzt. Nach zehn bis zwölf Wochen ist dann die Zeit der Ernte gekommen.

Die Pflanze reift von unten nach oben heran, wodurch auch das Ernten ein Handwerk ist, das großes Wissen erfordert. Zuerst wird das unterste Blattpaar geerntet. Da wir Wert darauf legen, überall den gleichen Reifegrad zu erhalten, wartet der Tabakpflanzer einige Tage, bis das nächste Blattpaar an der Reihe ist. Dann folgt das dritte und so weiter. Eine andere Art der Ernte ist, die gesamte Pflanze dann zu nehmen, wenn alle Blätter gereift sind. Nach dem Ernten beginnt der Trocknungsprozess unter der Sonne oder in einem Schuppen. Während des Trocknens sinkt der Feuchtegehalt der Blätter von rund 80 auf 20 Prozent. Nach dem Trocknen werden die Tabakblätter versendet – zur weiteren Verarbeitung und Sortierung entsprechend den Qualitätsstandards von Swedish Match.

In der Fabrik

Die Herstellung unseres Snus erfolgt in drei Hauptschritten, und der gesamte Prozess entspricht unserem Qualitätsstandard GOTHIATEK. Die getrockneten Blätter, die in unseren Fabriken in Göteborg und Kungälv eintreffen, werden zerkleinert, um anschließend zu Snus verarbeitet und dann als solcher in Dosen verpackt zu werden.

Fertigung in drei Schritten

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Der erste Schritt in der Fertigung ist die Zerkleinerung. Diese kann auf unterschiedliche Art und Weise geschehen, je nachdem welche Eigenschaften im Tabak erreicht werden sollen. Die zerkleinerte Tabakmischung wird in einem separaten Silo aufbewahrt. Von jeder Mischung werden Proben genommen, die zur Analyse an unser Labor gehen. 

Schritt 1: Zerkleinerung des Tabaks
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Wenn die Mischung des gemahlenen Tabaks fertig ist, erfolgt die eigentliche Zubereitung. Der Prozess beginnt damit, dass die zerkleinerte Tabakmischung gewogen und zum Mischer gebracht wird. Unter Rühren werden Salz und Wasser beigegeben; das Salz dient nicht nur dem Geschmack, sondern es hat auch konservierende Eigenschaften. Anschließend wird der Tabak in einem Prozess erhitzt, der sich mit dem Pasteurisieren vergleichen lässt. Hierbei werden Mikroorganismen unschädlich gemacht, der Snus wird haltbarer gemacht und erhält ein besseres Aroma sowie einen besseren Geschmack. Im Anschluss an den Erwärmungsvorgang wird der Snus abgekühlt, und es werden die weiteren Bestandteile hinzugegeben. Für eine erneute Qualitätskontrolle werden Proben entnommen. Wenn alle Kennzahlen stimmig sind, ist diese Charge bereit fürs Abpacken. Der Prozess verläuft als vollkommen geschlossenes System, und die Qualitätsprüfung ist sehr streng.

Schritt 2: Zubereitung
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Wenn alle Messwerte in Ordnung sind, ist die Charge bereit dafür, abgepackt zu werden. Portionssnus wird zuerst in Portionsbeutel verpackt, während loser Snus direkt in Dosen abgefüllt wird.

Das Abfüllen von Portionssnus erfordert eine kompliziertere Ausrüstung. Die Portionen werden abgemessen und in einem Schlauch aus Zellulosefasern gefüllt, wie er auch für Teebeutel verwendet wird. Diese werden anschließend versiegelt und geschnitten. Die fertigen Portionsbeutel werden in eine Kunststoffdose gepackt, die mit einem Deckel verschlossen wird. Nach dem Verschließen mit dem Deckel erfolgt eine Kontrollwägung, danach werden die Dosen etikettiert. Die Dosen werden dann in Stapeln foliert und in Kartons verpackt.

Fertig verpackter Snus wird einige Tage lang in einem Kühlraum gelagert, bevor er die Fabrik verlässt. Die Kühllagerung ist wichtig für das Reifen des Snus, bei dem er seine charakteristischen Aromen und Geschmacksrichtungen erhält.

Schritt 3: Verpacken

HYGIENEANFORDERUNGEN BEI DER HERSTELLUNG

Sämtliche Handhabung von Snus außerhalb der geschlossenen Anlage – zum Beispiel das Einfüllen in Dosen – erfolgt unter Bedingungen, wie sie nach schwedischen Vorschriften für Räume zur Lebensmittelverarbeitung gelten. Die Prozessausrüstung wird nach festgelegtem Schema mindestens einmal pro Fertigungszyklus und mindestens einmal täglich gereinigt. Diese Genauigkeit geht noch über die Anforderungen der Lebensmittelvorschriften hinaus, aber wir wollen auf der sicheren Seite sein. Dieselben strengen Routinen gelten auch für die Verpackungsmaschinen, in denen der Snus in die Dosen gefüllt wird. Für die Hygieneprüfung dieser Maschinen gelten strikte Regeln, wie auch bei der Kontrolle des Feuchtegrades, der bakteriellen Belastung und des pH-Wertes der fertigen Produkte.

Verpackungen höchster Güte

Das Material, das wir für unsere Verpackungen verwenden, muss für Lebensmittel zugelassen sein. Verpackungsmaterialien, die in direkten Kontakt mit dem Snus kommen, müssen unter festgelegten Routinen hergestellt und angeliefert werden, die sicherstellen, dass die Materialien nicht verunreinigt werden.

Deshalb muss Snus kühl verwahrt werden

Snus ist eine Frischware, die gekühlt gelagert werden muss, um die garantierte Qualität über längere Zeit beizubehalten. Fertig verpackter Snus muss gemäß GOTHIATEK direkt nach dem Verpacken in einen Kühlraum (max. 8 °C) gebracht werden. Wird Snus zu warm gelagert, trocknet er und erhält im Laufe der Zeit einen geringeren pH-Wert, was sich auf Geschmack und Snus-Erlebnis auswirken kann. Wir empfehlen deswegen auch unseren Kunden und Verbrauchern, ihren Snus im Kühlschrank aufzubewahren.